Eine Meldung des Landkreises Hildesheim von heute nachmittag:
"Im Hildesheimer Impfzentrum ist heute die verspätete Lieferung des Impfstoffen angekommen, so dass es am Freitag wieder mit den Impfungen für die Personen ab 80 Jahren weitergehen kann.
Impfzentrum Hildesheim:
Insgesamt werden heute 472 Termine online gestellt. Die Impftermine sind für Freitag und Samstag dieser Woche sowie für Dienstag nächster Woche (12., 13. und 16. Februar) vorgesehen.
Impfzentrum Alfeld:
Insgesamt werden heute 230 Termine online gestellt. Die Impfungen sind für Dienstag und Mittwoch nächster Woche (16. und 17. Februar) vorgesehen.
Grundsätzlich gilt: von den eingestellten Terminen gehen nach den Vorgaben des Landes 2/3 an Personen, die bereits auf der Warteliste stehen. Die anderen Termine sind ab 18:00 Uhr direkt buchbar über die Buchungshotline des Landes 0800 - 99 88 665 und das landesweite Buchungsportal www.impfportal-niedersachsen.de
Wichtiger Hinweis für diejenigen, die bereits am Montag eine Terminzusage für Samstag bekommen haben: die Termine behalten ihre Gültigkeit. Nur diejenigen, deren Termine für heute abgesagt werden mussten, bekommen direkt vom Landkreis einen neuen Termin für die nächsten Tage zugeteilt. Alle anderen, die nicht zum Termin erscheinen oder den Impftermin stornieren möchten, müssen sich selbst um einen neuen Impftermin über das Land bemühen.
Darüber hinaus sind heute erstmals sowohl in Alfeld als auch in Hildesheim 500 bzw. 700 Dosen des Impfstoffes von AstraZeneca angeliefert worden. Dieser Impfstoff wird bis auf Weiteres ausschließlich an Personen unter 65 Jahren geimpft, z.B. für die Beschäftigten der ambulanten Pflegedienste und andere vorrangig im medizinischen und pflegerischen Bereich beschäftigten Impfberechtigten der Stufe 1 (höchste Priorität der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes). Die Termine für die Impfung mit AstraZeneca werden in einem besonderen Verfahren vergeben. Das bedeutet, dass sich dieser Personenkreis nicht über das Buchungsportal des Landes anmelden muss."
fx
Die Schulausfälle der letzten Tage werden auf die ganze Woche ausgeweitet: Auch morgen und am Freitag fällt der Präsenzunterricht und die Notbetreuung an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Stadt und Landkreis aus. Das bestätigte soeben Stadtsprecher Dr. Helge Miethe gegenüber Tonkuhle.
Ergänzung 17 Uhr: Für die Grundschule Duingen und die dortige Außenstelle der Oberschule Delligsen gilt laut der Landkreisverwaltung das Gleiche.
210210.fx
Der Busverkehr in Hildesheim startet erst am morgigen Donnerstag wieder, und das mit Einschränkungen.
So schreibt der Stadtverkehr, dass nach dem Sonntagsfahrplan gefahren wird, und es für die Linien verschiedene Einschränkungen gibt. Die 107 fährt gar nicht, genau wie die Anruf-Sammeltaxis.
Die 101 endet in Drispenstedt,
die 102 fährt ab Waterloostraße zum Klinikum,
die 103 bedient nicht die Haltestellen Neuhof und Ochtersum/Altdorf, sondern fährt ab Wunramstraße zur Endstation Ochtersum Süd,
die 104 fährt bis zur Endstation Im Kokenhof und nicht nach Egenstedt.
Der Regelfahrplan solle wieder gelten, sobald die Straßenverhältnisse es zulassen.
Der Regionalverkehr meldet ebenfalls ab Donnerstag folgende Einschränkungen:
Linie 21 Hildesheim / Theaterstraße wird nicht bedient
Linie 25 ohne Bründeln, Harber und Ohlum
Linie 201 ohne Sonnenkamp, Innerstebad und Lindenalle/Friedhof und Barnten/Thie
Linie 211 ohne Sonnenkamp
Linie 212 bei Schulausfall keine Fahrten
Linie 213 bei Schulausfall keine Fahrten
Linie 32 endet Hoheneggelsen / Marktstraße
Linie 33 Nettlingen kann komplett nicht angefahren werden; Woltwiescher Straße in Söhlde kann nicht angefahren werden.
Linie 34 ohne Luttrum, ohne Sillium; ohne Kastanienallee
Linie 35 nur Bockenem bis Seesen
Linie 41nur Bodenburg bis Lamspringe. Fahrten im Gebiet Bad Gandersheim fallen aus.
Linie 42 ohne Söder
Linie 52 ohne Heyersum / Kreuzstraße
Linie 53 endet in Rössing
Linie 61 nur bis Ohlenrode. Fahrten im Gebiet Bad Gandersheim fallen aus.
Linie 67 ohne Heinum
Linie 68 ohne Westerberg und Eyershausen
Linie 601 ohne Sindelberg
Linie 602 ohne Sindelberg
Linie 642 bei Schulausfall keine Fahrten
210210.fx
Die Polizei Hildesheim hat einen Zeugenaufruf zu einer versuchten gefährlichen Körperverletzung, die sich genau vor einer Woche, am Nachmittag, im Hildesheimer Wald ereignet haben soll. Laut Bericht hatte dort nahe des Aussichtsturms ein 52-Jähriger drei Radfahrer beobachtet, die abseits der Wege fuhren. Mit dem Hinweis auf Waldtiere bat er sie, auf die Wege zu wechseln, was zu einem Streit zwischen ihm und zweien der Männer führte. Daraufhin soll einer von ihnen eine Holzlatte von einem Schild abgebrochen und damit auf den Fußgänger losgegangen sein, der sich aber zu schnell entfernte, so dass der Angreifer das Holz schließlich nach ihm warf, ohne zu treffen.
Dieser Mann war der Beschreibung nach 35-40 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und hatte helle, blonde Haare in einem Kurzhaarschnitt, bei dem die Haare oben etwas länger sind, und einen Bart. Er trug eine schwarze Jacke mit kleiner gelber Aufschrift im linken Brustbereich, eine rote Fahrradhose mit wenigen schwarzen Absätzen (die eventuell das Hersteller-Logo waren), dunkle Handschuhe und Schuhe und auf dem Kopf einen blauen Integral-Fahrradhelm und darunter eine blaue Sturmhaube. Auf dem Rücken hatte er einen dunklen Rucksack, sein E-Mountainbike ist weiß.
Nach dem Vorfall sollen sich alle drei Radfahrer in Richtung Diekholzen entfernt haben. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
fx
Am heutigen Mittwoch ist die Initiative "Quantum Valley Lower Saxony" (QVLS) in einer Online-Auftaktveranstaltung erstmals an die Öffentlichkeit gegangen. Ihr Ziel ist, einen eigenen Quantencomputer zu erschaffen. Dieser soll mit einer Leistung von 50 so genannten Qubits und einer sehr niedrigen Fehlerquote technisch zur Weltspitze gehören, sagten die Initiatioren. QVLS ist ein Konsortium, zu dem u.a. die Leibniz-Universität Hannover, die TU Braunschweig und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt gehören und das mit vielen Wirtschaftsunternehmen kooperiert, darunter VW und Infineon.
Unterstützt wird das Konsortium auch durch einen Verein, der auf Initative des Wissenschaftsministeriums ins Leben gerufen wurde. Dessen Vorsitzender Dr. Bernd Jungbauer sagte, man habe das gesamte notwendige theoretische und experimentelle Fachwissen in Kombination mit den erforderlichen Produktionsanlagen - und somit alle Kompetenzen unter einem Dach, um einen Quantenrechner zu bauen. Der gesetzte Zeitrahmen dafür sind fünf Jahre, das Land und die VW-Stiftung unterstützen das Vorhaben mit 25 Millionen Euro. In den vergangenen zehn Jahren seien bereits 220 Millionen Euro in die Quantenforschung investiert worden, so Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, das Wissen zu bündeln und praktisch nutzbar zu machen.
Quantencomputer arbeiten nach anderen technischen Grundlagen als herkömmliche Rechner, und sind nicht an deren Ja/Nein-Logik gebunden. Sie sind damit deutlich leistungsfähiger als etwa Supercomputer, und können besonders bei sehr aufwändigen Rechenproblemen große Vorteil bringen, z.B. in der Medizintechnik, der digitalen Verkehrssteuerung oder bei Ent- und Verschlüsselungstechnologien. Beim niedersächsischen Modell soll die so genannnte Ionenfallen-Technologie angewandt werden - diese sei eine der vielversprechendsten Ansätze für eine möglichst hohe Rechenleistung, hieß es weiter. Man wolle auch die Kooperation mit anderen, ähnlichen Initiativen in Deutschland suchen.
fx
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