Nach zahlreichen Aufschüben in den vergangenen Jahren will die Stadt Hildesheim in 2016 die Bernwardstraße erneuern. Das bestätigte Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer am Montag im Rat.
Er bezeichnete das Vorhaben als eine „zukunftsweisende Investition“: Zusammen mit dem neuen Erscheinungsbild des Zentralen Busbahnhofs (ZOB) und des Modeparks könne die Stadt dann allen Gästen und Bürgern ein vorzeigbares Entree für ihre Anreise bieten. Die ansässigen Kaufleute hatten sich zuletzt skeptisch gezeigt, ob der Umbau in 2016 tatsächlich komme. Seit fast zehn Jahren gibt es Gestaltungspläne für die Einkaufsstraße, die aus finanziellen Gründen nie umgesetzt wurden. Der Leerstand nahm immer mehr zu.
cw
Das Hildesheimer Bündnis gegen TTIP, CETA & Co. sammelt an diesem Samstag erneut Unterschriften gegen das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP.
Von 11 bis 14 Uhr werden Helfer an einem Stand auf dem Hohen Weg/Ecke Kurzer Hagen vertreten sein. Interessierte seien herzlich Willkommen, heißt es in einer Mitteilung. Weitere Informationen zu TTIP, CETA & Co. sind im Internet unter http://www.attac.de zu finden.
bjl
Das „Aktionsnetzwerk gegen Rassismus Hildesheim“ ruft für Anfang November zu einer Demonstration gegen die Neonazi-Partei „Die Rechte“ auf.
In Stadtbild tauche zunehmend rechte Propaganda auf. Der Kreisverband der Partei „Die Rechte“ habe eine faschistische Demonstration in der Hildesheimer Nordstadt durchgeführt, regelmäßig würden Mahnwachen vor Flüchtlingsunterkünften oder Kriegsdenkmälern abgehalten, wobei offen gegen Minderheiten gehetzt werde – so das Aktionsbündnis in einem Schreiben. Anstatt abzuwarten, wolle man aktiv sein und den Rechtsextremen „das Jubiläum vermiesen“. Dafür soll am 7. November nachmittags eine Demonstration in Algermissen stattfinden, dem Gründungsort der Hildesheimer Partei „Die Rechte“.
Zu dem Aktionsbündnis gegen rechts gehören der Sozialistisch-demokratische Studierendenverband Hildesheim, die Linksjugend „solid“ und die Linke Initiative Hildesheim.
cw
Rund 300 kurdische Demonstranten sind gestern durch die Hildesheimer Innenstadt gezogen.
Sie positionierten sich politisch auf der Seite der in der Türkei aktiven „Demokratischen Partei der Völker“ (HPD). In 180 Ortschaften habe es Anschläge gegen die Partei gegeben – unter anderem gegen den Hauptsitz, so Mustafa Dinc, Organisator der Demonstration laut Medienberichten. Seit Beendigung des kurdischen-türkischen Friedensprozesses durch den türkischen Präsidenten Erdogan, würden Kurden in der Türkei verfolgt. Auch politische Vertreter wie kurdische Bürgermeister wurden ihres Amtes enthoben und festgenommen, heißt es.
Der Demonstrationszug aus rund 300 Personen startete am Bahnhof. Von dort aus liefen die Menschen durch die Innenstadt bis zum PvH.
bjl
Nur drei Tage nach Beginn des Aufbaus haben am Dienstagabend die ersten Flüchtlinge die neuen Notunterkünfte bei Celle erreicht.
Sie wurden von der Polizei und Freiwilligen des Malteser Hilfsdienstes in Empfang genommen. Die Hildesheimer Sektion der Malteser hatte das Zeltdorf auf einem ehemaligen Kasernengelände mit aufgebaut. Die Flüchtlinge werden vor Ort registriert und auf die 68 Zelte verteilt. Sie bieten Platz für sechs bis zwölf Personen, so Michael Lukas, Pressesprecher der Malteser. Insgesamt sollten rund 500 Flüchtlinge in Celle aufgenommen werden.
cw
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