Angesichts des knappen Wohnraums für Flüchtlinge in den Erstaufnehme-Einrichtungen und den Notunterkünften im Land will Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) möglichst viele Flüchtlinge gegen Grippe impfen lassen.
Wie Rundt dem NDR 1 Niedersachsen sagte, müssten nur noch letzte Details innerhalb der Landesregierung geklärt werden.. Die Flüchtlinge sollten dann auch gegen Krankheiten wie Masern, Mumps, Tetanus oder Röteln geschützt werden. Falls der Impfstoff knapp werden, sollte Kinder und Jugendliche bevorzugt geimpft werden. Unterdessen kommt das Land mit der Registrierung der Neuankömmlinge und der medizinischen Erstversorgung kaum hinterher. Am Wochenende wurden 4.000 Flüchtlinge direkt auf die Kommunen verteilt, die noch keine Notunterkünfte eingerichtet hatten.
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In Hildesheim gibt es nach Meinung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu viele verkaufsoffene Sonntage.
Anlass für die Aussage ist eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover. Es hatte am Donnerstag zwei geplante verkaufsoffene Sonntage in der hannoverschen Innenstadt gekippt und damit einer Klage von ver.di recht gegeben. Nach dem niedersächsischen Ladenöffnungsgesetz dürfen Läden auf Antrag an höchstens vier Sonn- und Feiertagen pro Jahr für bis zu fünf Stunden öffnen. In Hannover hatte die Stadt in jeweils unterschiedlichen Stadtteilen Ausnahmen für insgesamt zwölf verkaufsoffene Sonntage genehmigt. Ver.di kündigte an, nun weitere Städte in den Blick zu nehmen, darunter Wolfsburg und Hildesheim.
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Ein umgekippter Gülleanhänger hat am Freitag bei Mahlerten zu einer mehrstündigen Sperrung der B1 geführt.
Der 23-jährige Fahrer war auf der regennassen Straße mit seinem Traktor und dem Anhänger ins Schlingern geraten. Der Anhänger kippte um, der Fahrer blieb unverletzt. Die Gülle trat nicht aus. Weil die Flüssigkeit aber in einen anderen Container umgepumpt und das Gespann aufgerichtet werden musste, blieb die Straße rund vier Stunden gesperrt.
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Das von Bundestag und Bundesrat beschlossene Asylpaket hat in Hildesheim sowohl negative wie positive Reaktionen hervorgerufen.
Der Sprecher des niedersächsischen Flüchtlingsrates, Kai Weber, verurteilte die Änderungen scharf. Damit werde die Verfassung gebrochen und der Anspruch auf ein menschenwürdiges Existenzminimum abgebaut, so Weber. Das Gesetz sieht unter anderem vor, Albanien, Kosovo und Montenegro als sichere Herkunftsländer einzustufen, um die Asylverfahren zu beschleunigen. Für Menschen mit Bleibeperspektive soll es dagegen mehr Integrationskurse geben. Die Hildesheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Ute Bertram lobte dagegen die Änderungen – sie würden vor Asylmissbrauch schützen. Bertram plädierte im Kreis Hildesheim für die schnelle Umsetzung der Regelungen, die zum 1. November in Kraft treten sollen.
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Der Nordzucker-Konzern in Braunschweig hat im ersten Geschäftshalbjahr 2015 rote Zahlen geschrieben. Wie die Nordzucker AG am Donnerstag mitteilte, sei ein Verlust von 0,6 Millionen Euro entstanden. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch ein Plus von rund 53 Millionen Euro erwirtschaftet.
Der Umsatz brach um 21 Prozent auf rund 768 Millionen Euro ein. Als Grund gab das Unternehmen die niedrigen Zuckerpreise an. Die Halbjahreszahlen seien dennoch besser als erwartet, teilte der Vorstandsvorsitzende Hartwig Fuchs mit. Das läge an einem internen Sparprogramm und der Stabilisierung der Zuckerpreise auf niedrigem Niveau. Wegen geringere Anbauflächen gehe man davon aus, dass die Preise mittelfristig wieder steigen würden.
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