Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat eine Aktualisierung des Corona-Sonderprogramms für Sportorganisationen auf den Weg gebracht. In Absprache mit dem Landessportbund Niedersachsen e.V. (LSB) wurde die dafür nötige Ausgangsrichtlinie angepasst. Damit können auch 2021 Unterstützungsanträge gestellt werden. Neu hinzugekommen ist ein Sonderprogramm für Billigkeitsleistungen bis 50.000 Euro.
Aus dem bisherigen Corona-Sonderprogramm waren 4,15 Millionen Euro nicht abgerufen worden. Diese fließen nun in die verlängerte Maßnahme. Ab dem 1. Februar können gemeinnützige Sportorganisationen ihre Anträge online über den Förderbereich an den LSB stellen. Eine Antragstellung ist bis zum 15. November 2021 möglich.
Zur Antragsstellung: (https://lsbntweb.lsb-niedersachsen.de/foerder.osp).
sk
Mit einer neuen Postkartenaktion will der Landkreis Hildesheim auf Angebote der Erziehungsberatungsstellen in der Corona-Pandemie aufmerksam machen. „Starke Nerven … brauchen auch mal Unterstützung“ Heißt die Aktion und will Eltern auf die lokalen und bundesweiten Angebote aufmerksam machen, die sie bei Ängsten, Sorgen, Zweifeln oder Belastungen bei der Kindeserziehung unterstützen.
Postkarten mit den enstsprechenden Kontaktdaten liegen unter anderem in kinderärztlichen Praxen, Beratungsstellen oderFamilienbüros aus. Eine Übersicht über weitere Beratungsangebote und -formate in der Corona-Pandemie ist auf www.landkreishildesheim.de/jugendamt zu finden.
sk
Rund 85.000 Euro hat die Stadt Hildesheim von der Kfw-Bank für das Projekt „Mobilitätskonzept Hildesheimer Süden“ erhalten. Ein entsprechende Förderantrag sei bereits im Dezember letzten Jahres gestellt, worden, teil t die Stadt mit. Zum Jahreswechsel habe es bereits die Zuschusszusage gegeben. Die Kfw-Bank übernimmt damit 80 Prozent der Gesamtkosten.
Im ersten Schritt gehe es nun darum, das Projekt auszuschreiben und ein Planungsbüro für die Erstellung des Mobilitätskonzeptes zu binden“, erklärt Stadtbaurätin Andrea Döring. Für März ist dann ein Treffen zwischen der Stadtverwaltung, der Stiftung Universität Hildesheim und den Ortsräten Marienburger Höhe/Galgenberg sowie Itzum-Marienburg geplant, um sich über das Projekt auszutauschen.
Das Mobilitätskonzept soll Aufschluss darüber geben, welche Rahmenbedingungen für eine Bündelung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln an sogenannten Mobilitätsstationen nötig sind. Der Förderzeitraum für das Projekt beträgt 24 Monate.
sk
Die niedersächsische Landesregierung will mit einem Stufenplan auf die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie reagieren. Das sagte die Regierungssprecherin Anke Pörksen dem Evangelischen Pressedienst und bestätigte damit einen ersten Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der Plan solle zum einen mögliche Lockerungen umfassen, aber auch Szenarien für den "hoffentlich nicht eintretenden Fall eines erneuten starken Anstiegs der Fallzahlen" enthalten. Derzeit laufe noch die interne Abstimmung.
Laut Zeitungsbericht reicht der Plan von einer Stufe 1 mit geringem Infektionsgeschehen, wo fast alles wieder möglich ist, bis zur Stufe 6 mit einem eskalierenden Infektionsgeschehen, in der so gut wie gar nichts mehr geht. Öffentliche und private Zusammenkünfte ohne Personenbegrenzungen, Abstand und Masken sollen erst wieder möglich sein sollen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter zehn liege. Der Einzelhandel und die Gastronomie sollen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 wieder öffnen dürfen - allerdings nur, wenn die Reproduktionszahl gleichzeitig unter 0,8 liege. Liege dieser so genannte R-Wert darüber, dürften weiter nur die Supermärkte geöffnet bleiben. Auch Theater und Kinos sollen ab einer Inzidenz unter 50 und einem R-Faktor, der geringer als 0,8 ist, unter Auflagen wieder öffnen dürfen.
Pörksen zufolge ist die Arbeit an dem Entwurf noch nicht abgeschlossen. Laut der "Neuen Osnabrücker Zeitung" wolle das Land zudem die nächste Ministerpräsidenten-Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Anfang Februar abwarten, bevor endgültig entschieden werde.
Kritik kam unterdessen von den Grünen im Landtag, weil von dem Plan zunächst in einer Zeitung zu lesen war. Es wäre souverän gewesen, es dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten gleich zu tun und die eigenen Vorstellungen aktiv im Parlament und der Öffentlichkeit zur Debatte zu stellen, so die Fraktionsvorsitzende Julia Willie Hamburg.
fx
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