Am finanziell angeschlagenen Roemer- und Pelizaeusmuseum soll es einen Wechsel in der Geschäftsführung geben: Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat entschieden, dass die Kulturwissenschaftlerin Dr. Doreen Götzky das Amt im Interim von Dr. Regine Schulz übernehmen soll. Schulz bleibe dem Museum erhalten, wolle sich aber künftig auf die museale Arbeit konzentrieren, hieß es im Stadtrat.
Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer dankte Schulz für ihre mehr als zehnjährige Tätigkeit als Museumsleitung: Ihr sei es zu verdanken, dass das RPM auch heute noch weit über die Grenzen Hildesheims hinaus internationales Renommee genießt. Sie habe das Haus mit spürbarer Leidenschaft und viel Herzblut geleitet und es damit maßgeblich geprägt, und er freue sich, dass sie dem Haus mit ihrer Expertise und ihren weitreichenden Netzwerken weiterhin zur Verfügung stehe.
Weiterhin bezeichnete Meyer den Amtswechsel als gute Lösung. Götzky, die früher an der Universität Hildesheim war und zuletzt als Leiterin des Peiner Kreismuseums gearbeitet hat, soll das RPM durch eine schwierige Übergangszeit führen. Der Rat verabschiedete in seiner Sitzung ein Konzept zur Neustrukturierung des Museums. Die CDU-Fraktion warb dabei um die Festsetzung des finanziellen Rahmens etwa durch Sperrvermerke, dies wurde aber von der Mehrheitsgruppe abgelehnt.
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Die Hildesheimer Fridays For Future-Gruppe hat heute vor dem Verwaltungsgericht Hannover eine Klage gegen das Verbot ihrer Autobahn-Demo am kommenden Sonntag einreicht. Man reagiere damit auf das Eingreifen der Polizeidirektion Göttingen, sagte FFF-Mitglied Jonas Freiwald bei Radio Tonkuhle. Diese hatte als obere Versammlungsbehörde die Demo auf der A7 Ende letzter Woche untersagt, und damit eine Einigung mit der Stadt als unterer Versammlungsbehörde und Polizei Hildesheim obsolet gemacht. Den Klageweg gehe man nur, weil nun nur noch wenige Tage bis zur Demo seien und sich die Fridays For Future-Gruppe in ihrer Glaubwürdigkeit angegriffen sehe.
Die Demo soll um 9:30 Uhr am Hildesheimer Hauptbahnhof starten und dann zum Anschluss Hildesheim führen. Von dort war geplant, über die A7 bis zur Abfahrt Drispenstedt zu fahren. Vera Wagner von FFF sagte, die Demo werde in jedem Fall stattfinden - sollte man die Klage verlieren, gebe es eine Alternativroute über Bundesstraßen.
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Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat die Förderung des Forschungsbaus „Center for Circular Production of Next Batteries and Fuel Cells“ (CPC) in Braunschweig final beschlossen. Auf rund 3.700 Quadratmetern Fläche sollen am Forschungsflughafen zukünftig rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Produktion zukünftiger Generationen von Batterien und Brennstoffzellen forschen. Für den Bau und dessen Ersteinrichtung stellen der Bund und das Land Niedersachsen gemeinsam knapp 53 Millionen Euro zur Verfügung, beide tragen jeweils die Hälfte der Kosten.
Es sei ein großer Schritt für die Spitzenforschung in Niedersachsen, betonte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. Er bezeichnete die Forschung als strategische Voraussetzung für einen Übergang zu sauberer Energie. Ziel der Forschung in Braunschweig werde es sein, eine Kreislaufwirtschaft von Energiespeichern zu entwickeln, die Niedersachsen dabei unterstütze, "technologisch souverän zu werden“.
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Die Angebote zum diesjährigen Alfelder Ferienpass sind online. Sie können unter www.ferienpass-alfeld.de durchgesehen werden, teilt die Stadt mit - es gebe bereits mehr als 140 Einträge, es könnten aber auch jederzeit noch weitere hinzukommen. Die Bandbreite reicht von Sport über Museumsbesuche und Waldrallyes bis zu Technik-Workshops. Dies sei nur auf Grund des großen ehrenamtlichen Engagements der Alfelder Vereine und Verbände möglich, betont die Stadt. Die eigene Jugendpflege sei dabei die Schnittstelle, welche die Angebote koordiniert und organisiert. Sie sei für Fragen und Anregungen telefonisch unter 0 51 81 – 1318 oder per Email an
Eine Anmeldung sowie Durchführung aller Ferienpass-Aktionen bleibe dabei unter Vorbehalt und könne somit z.B. aufgrund von neuen Corona-Auflagen auch abgesagt werden. Die angemeldeten Teilnehmer*innen würden aber in jedem Fall vorher über jegliche Veränderungen rechtzeitig informiert. Sollte nach Anmeldung eine Teilnahme doch nicht möglich sein, bittet die Stadt Alfeld um Mitteilung, damit ein Kind von der Warteliste nachrücken kann.
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Am späten Freitagabend haben in der Hildesheimer Moltkestraße zwei Männer einem 22-Jährigen eine Umhängetasche geraubt. Durch Zufall kam genau in dem Moment eine Streife vorbei und beobachtete das Gerangel. Die beiden Täter rannten dann in verschiedene Richtungen davon, die Beamten verfolgten den Mann mit der Tasche und konnten ihn in einem Hinterhof der Lessingstraße stellen.
Der 15-Jährige wurde nach Abschluss der Polizeimaßnahmen in die Obhut seiner Eltern übergeben, und die Tasche ihrem Eigentümer. Gegen den Jugendlichen und seinen bisher unbekannten Begleiter wird wegen Raubes ermittelt.
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Am Mittwoch kam es in verschiedenen Supermärkten in Hildesheim zu mehreren Tachendiebstählen. Laut Polizei waren vor allem die Einkaufsmärkte in der Heerstraße und der Straße In der Schratwanne...
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