Die Hildesheim Invaders können auch weiter auf ihrem bisherigen Gelände am Philosophenweg bleiben. Das ist das Ergebnis von Gesprächen mit Eintracht Hildesheim, die von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer vermittelt wurden.
Eintracht hatte zunächst angekündigt, auf dem Invaders-Gelände eine neue Halle bauen zu wollen. Dies soll weiterhin passieren, allerdings nun so, dass das Invaders-Spielfeld ("Homefield") weiter bestehen kann. Die Halle wird dafür in der Planung gedreht und das Homefield etwas verschoben, weshalb die Invaders nun auch ein Nachbargrundstück pachten werden. Der Bau der Halle soll im Juni beginnen.
Alle Beteiligten zeigten sich mit diesem Ergebnis zufrieden, das der Oberbürgermeister als "Win-Win-Lösung" bezeichnete. Der Eintracht-Vorstandsvorsitzende Clemens Löcke sagte, er sei sehr froh, dass nach der kurzen, aber sehr emotional geführten öffentlichen Diskussion nun so schnell eine harmonische Lösung gemeinsam auf dem Eintracht-Areal gefunden werden konnte. Jan Hendrik Meyer sagte als Invaders-Vorsitzender, für ihn sei die wichtigste Nachricht, dass das Homefield bestehen bleibe – wenn auch in etwas anderer Form. Man plane mit Eintracht eine gemeinsame Kooperation und eine langfristige Lösung für seinen Verein.
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Die EVI Energieversorgung Hildesheim hat am Moritzberg eine neue so genannte "Nahwärmeinsel" in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen mitteilt, versorgt es aktuell 16 Gebäude zwischen dem Ex-Phoenixgelände und der Pippelsburg mit Wärme, und damit insgesamt 200 Wohneinheiten.
Die Anlage bestehe im Kern aus einem Blockheizkraftwerk, das sowohl Wärme als auch Strom erzeugt - im Vergleich zu konventioneller Wärmeerzeugung würden so 22 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Sie habe bereits jetzt Kapazitäten für bis zu 800 Wohneinheiten und soll nächstes Jahr noch weiter ausgebaut werden.
Dies sei nun die vierte solche Nahwärmeinsel, die die EVI betreibe - weitere seien in Drispenstedt, im Stadtquartier Rosenhang nahe dem Ameos-Klinikum sowie in Laatzen.
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Der Vorsitzende der Deutschen Kommission "Justitia et Pax", der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer, hat einen weltweiten Zugang zu Impfstoffen gegen das Coronavirus gefordert. Während in Deutschland gerade viel über Impfstrategien und Versäumnisse diskutiert werde, drohe die weltweite Situation aus dem Blick zu geraten. Eine faire internationale Verteilung der Impfstoffe sei moralisch dringend geboten.
Der fehlende Zugang zu Impfstoffen sei ein Gerechtigkeitsproblem, das durch den Aufkauf von Impfstoffen durch einige Länder weit über den eigenen Bedarf noch verstärkt werde. Länder des Südens müssten außerdem wegen Exportkontrollen teils erheblich höhere Preise zahlen. Bleibe eine faire Verteilung von Impfstoffen aus, drohe der Globale Süden ökonomisch noch weiter abhängt zu werden als ohnehin schon. Außerdem steige ohne einen verbesserten Zugang zu Impfstoff die Gefahr von Mutationen, die letztlich alle Menschen weltweit bedrohen. Wilmer forderte, dass auch die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, Patentrechte auszusetzen, gezielt genutzt werden müssten, um die Produktion von Impfstoffen zu beschleunigen.
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Die Polizeistation in Schellerten wird wegen eines Umbaus vom morgigen Dienstag bis zum 1. April für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiterschaft werde weiterhin unter der Telefonnummer 0 51 23 - 400 690 erreichbar sein, heißt es in einer Mitteilung. In dringenden Fällen sollte wie immer der Notruf 110 gewählt werden.
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Das Lehrschwimmbecken der Uni Hildesheim wird dauerhaft geschlossen. Das teilt die Uni heute mit. Dies sei das Ergebnis einer Neubewertung der Lage vor Ort: Bei Sanierungsarbeiten hätten sich unerwartet starke Schäden am Tragwerk der Halle gezeigt, die die Sanierung extrem verteuert hätten. Dies sei unwirtschaftlich, zudem das Becken nicht mehr den aktuellen Anforderungen an eine zeitgemäße universitäre, sportwissenschaftliche Ausbildung entspreche. Der Gebäudekomplex müsse zukünftig für Lehre, Forschung und Transfer innovativer als bisher genutzt werden.
Die Universität habe inzwischen die Stadt gebeten, die Information über die Schließung an die Schulen und Vereine weiter zu leiten - diese hatten das Becken seit Jahrzehnten für die Schwimmausbildung genutzt und dafür einen geringen Deckungsbeitrag der Betriebskosten gezahlt. Man bedauere diesen Schritt sehr, so die Uni weiter: Insbesondere das Sportinstitut wisse um die Bedeutung des Schwimmenlernens und die Problematik der sehr begrenzten städtischen Schwimmflächen.
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